Erasmuskapelle
Kempten

...wo Mauern sprechen können

23 Stufen führen hinab in Kemptens Geschichte. Ein besonderes Erlebnis erwartet die Besucherinnen und Besucher des im September 2010 neu eröffneten Schauraums unter dem St.-Mang-Platz:

 

Im Zuge der Neugestaltung des St.-Mang-Platzes wurden weite Teile des mittelalterlichen bis 1535 genutzten Friedhofs der Reichstadt Kempten wiederentdeckt und archäologisch untersucht. Dabei kam auch das überraschend gut erhaltene Untergeschoss der Doppelkapelle für St. Michael und St. Erasmus zu Tage. Der Raum wurde anschließend mit einer gestützten Decke unter der Oberfläche des St.-Mang-Platzes für Besucher auf Dauer wieder zugänglich gemacht.

 

Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine virtuelle Reise durch die Geschichte der Doppelstadt Kempten von der römischen Antike bis in die Gegenwart. Die historischen Begebenheiten und Entwicklungen werden durch Videoprojektionen, die die archäologischen Fragmente überlagern, visualisiert und mittels eines imaginierten Archäologen erzählt. Die Licht- und Toninszenierung der 12 Minuten dauernden Animation erzeugt differenzierte, atmosphärische Stimmungen und vermittelt auf einer emotionalen Ebene die didaktischen Inhalte. In der Mitte des Raumes werden archäologische Fundstücke präsentiert. Mittels eines interaktiven Schiebemonitors erhält der Besucher vertiefende Informationen zu den realen Exponaten und bedeutenden Ereignissen der Kemptener Geschichte.

 

Kernleistungen

  • Entwicklung und Konstruktion der Ausstellungsvitrine mit Schiebemonitor
  • Herstellung der teilweise frei schwebenden Vitrine in Bronze
  • Realisierung der einzelnen Vitrinenfächer mit Beflockung und individuell einstellbarer Ausleuchtung in LED-Technik (Helligkeit und Lichtfarbe)
  • Herstellung des integrierten Schiebemonitors
  • Integration der Medientechnik

 

Kunde

Stadt Kempten
in Zusammenarbeit mit der Agentur jangled nerves und Architekten A2

 

www.kempten.de